Wichtige Informationen für Aktive

 

  • Der Gewässerordnung ist Folge zu leisten
  • Fangbücher werden durch den Gewässerwart und weitere              Vorstandsmitglieder ausgehändigt
  • Schonzeiten & Mindestmaße, sowie die Gewässerordnung sind im Aushang und auf unserer Homepage einzusehen

 

 

  Schonzeiten & Mindestmaße in Hessen

 

Fischart                             Schonzeit             Mindestmaß

 

Aal

01.10. - 01.03. 50 cm

Aland

01.04. - 31.05. 30 cm

Äsche

01.03. - 15.05. 30 cm

Bachforelle

01.10. - 31.03. 25 cm

Barbe

keine Schonzeit 38 cm

Hecht

01.02. - 15.04. 50 cm

Stichling

01.05. - 30.06. kein Mindestmaß

Gründling

15.04. - 30.06. kein Mindestmaß

Karpfen Wildform

15.03 - 31.05. 45 cm

Moderlieschen

01.05. - 30.06. kein Mindestmaß

Nase

15.03. - 30.04. 25 cm

Rotfeder

15.03. - 31.05. 20 cm

Schleie

01.05. - 30.06. 25 cm

Schmerle

15.04. - 30.05. kein Mindestmaß

Zander

keine Schonzeit 50 cm ( neu )
 
 
  

 

 

Gewässerordnung

 

 1.)

Jeder Angler ist in der Pflicht sich über aktuelle Bestimmungen und die Gesetzeslage zu informieren. Grundlagen: Es gelten das Hessische Fischereigesetz (HFischG) und die Hessische Fischereiverordnung (HFischV) in der jeweils gültigen Fassung. In Schutzgebieten sind zudem die jeweiligen gesetzlichen Auflagen zu beachten.

 

2.)

Kommt es zu Verstößen oder zu vereinsschädigendem Verhalten, kann dies zu Verwarnungen, zu Anzeigen, bis hin zum Ausschluss aus dem Verein führen, näheres regelt der Vorstand.

 

3.)

Jeder Inhaber eines Fischerei-Erlaubnisscheines des ASV Allertshausen ist nur selbst zur Ausübung der Angelfischerei innerhalb der Vereinsgewässer berechtigt und dafür verantwortlich.

 

4.)

Beim Ausüben der Angelfischerei sind mitzuführen und den Kontrollpersonen vorzuzeigen:

  1. Der gültige amtliche Fischereischein und der Fischerei-Erlaubnisscheindes ASV Allertshausen.
  2. Das Fangbuch.
  3. Fischtöter, Messer, Hakenlöser, Zange oder Löseschere, Kescher und Längenmaß.

 

5.)

Laut der HFischV hat jeder Angler eine Fangstatistik zu führen. Alle Fänge sind unmittelbar nach der Entnahme in das Fangbuch einzutragen. Während der Zeit der Auswertung des Fangbuches sind gefangene Fische vor Ort zu notieren und später ins Fangbuch nachzutragen. Eine erfolgreiche Bewirtschaftung ist nur durch genaue Kenntnis der Fänge möglich. Das Fangbuch ist gut lesbar auszufüllen, damit es ohne Schwierigkeiten ausgewertet werden kann.

Auch Fangbücher ohne Fangmeldungen sind fristgerecht abzugeben. In diesem Fall ist im Fangbuch „Kein Fang“ zu vermerken.

Als nicht auswertbar gilt neben unleserlicher Schrift insbesondere:

  1. Fehlende Angabe des Gewässers.
  2. Fehlende Angabe von Fischarten gemäß HFischV; bei Karpfen ist  abweichend    davon zwischen Schuppen- und Spiegelkarpfen zu unterscheiden.
  3. Fehlende Längen- und Gewichtsangaben.

 

6.)

Das Fangbuch ist spätestens bis zum 01.12. eines Jahres im Vereinsheim des ASV Allertshausen abzugeben oder per Post ausreichend frankiert an den Gewässerwart zu senden; Poststempeldatum. Verlorengegangene Angelpapiere sind umgehend zu ersetzen. Die Ausstellung erfolgt im Vereinsheim.

 

7.)

Jedes Mitglied ist zur Kontrolle berechtigt. Es ist auf Missachtung der gültigen Gewässerordnung, der Fischereivorschriften und Fischwilderei zu achten. Gegebenenfalls ist mit Hilfe von Fischereiaufsehern, Gewässerwart oder Polizei, zur strafrechtlichen Verfolgung des Täters beizutragen. Der Vorstand ist umgehend zu unterrichten. Den amtlich verpflichteten Fischereiaufsehern und den vom Verein bestellten Kontrollpersonen sind nach Aufforderung auch die Angelgeräte und Fänge vorzuzeigen.

 

8.)

Alle Angler sind verpflichtet, die Ufer zu schonen, brütende Vögel nicht zu stören. Müll ist mitzunehmen und fachgerecht zu entsorgen, sofern möglich auch herumliegender Fremdmüll aus der direkten Umgebung der Angelstelle (Plastikmüllproblem!). Veränderungen an den Uferböschungen, Stände zu errichten, etc. ist verboten.

 

9.)

Jedes Mitglied ist verpflichtet, bei Gewässerverunreinigungen, Fischsterben und Unfällen unverzüglich die Polizei und den Vorstand zu verständigen. Bei Auftreten von Fischkrankheiten, unrechtmäßigem verändern von Gewässern und Ufern usw. ist der Vorstand (möglichst der Gewässerwart) unverzüglich zu unterrichten.

 

10.)

Zum Fischfang sind zwei Handangeln erlaubt, jedoch darf nur mit einer der beiden auf Raubfisch geangelt werden. Ausgelegte Angeln sind ständig zu beaufsichtigen, um ein sofortiges Eingreifen zu ermöglichen.

 

11.)

Zum Angeln auf Friedfische dürfen nur Einzelhaken verwendet werden. Beim Angeln auf Raubfisch ist ein geeignetes Vorfach (z.B. Stahl oder Kevlar) zu benutzen.

 

12.)

Gefangene, maßige Fische sind ohne unnötiges Quälen zu betäuben, abzustechen (Herzstich) und einer sinnvollen Verwertung (menschliche oder tierische Nahrung) zuzuführen. Untermassige, sowie der Schonzeit oder Fangverbot unterliegende Fische, Krebse und Muscheln sind sofort in das Gewässer zurückzusetzen. Sind diese Fische jedoch so schwer verletzt, dass an ihrem Überleben berechtigte Zweifel bestehen, sind sie schnellstens zu betäuben, zu töten und zu beseitigen. Schlachtabfälle von Fischen dürfen aus hygienischen Gründen nicht in das Gewässer entsorgt werden.

 

13.)

Der Stör ist dauerhaft geschützt.

Bei Saison Eröffnung und Saison Ende dürfen je 4 Forellen gefangen werden. Anschließend ist eine zwei wöchige Pause einzuhalten.